Institut für Molekulare Biowissenschaften

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Wissenschaftliche 3D-Visualisierung einer Nervenzelle mit Dendriten
Nervenzelle – Neurowissenschaften

Das Institut für Molekulare Biowissenschaften vereint Expertinnen und Experten aus Molekularbiologie, Ökologie und Neurowissenschaften. Unser Ziel ist es, die molekularen Grundlagen biologischer Systeme zu verstehen – von neuronalen Netzwerken über Ökosystemdynamiken bis hin zu zellulären Signalwegen. Am Standort Köln forschen rund 90 Mitarbeitende in modernsten Life-Science-Laboren und an hochmodernen Bildgebungsanlagen.

Nachrichten aus dem Institut

| FORSCHUNGSERGEBNISSE

Neue Erkenntnisse zu neuronalen Signalwegen bei Lernprozessen

Forschende des Instituts für Molekulare Biowissenschaften in Köln haben erstmals molekulare Mechanismen identifiziert, die bei der synaptischen Plastizität eine zentrale Rolle spielen. Die in Nature Communications veröffentlichten Ergebnisse könnten neue Ansätze in der Neurodegeneration-Forschung eröffnen.

| FORSCHUNGSINFRASTRUKTUR

Institut für Molekulare Biowissenschaften eröffnet neue Hochdurchsatz-Screening-Anlage

Mit einer neuen automatisierten Hochdurchsatz-Screening-Anlage kann das Institut für Molekulare Biowissenschaften in Köln künftig bis zu 50.000 Substanzen pro Tag auf biologische Wirksamkeit testen. Die Anlage wird im Rahmen von Kooperationsprojekten auch externen Forschungsgruppen zugänglich gemacht.

| FORSCHUNGSERGEBNISSE

Molekularbiologie-Forschende entschlüsseln Resistenzmechanismus bei Krebszellen

Ein Team des Instituts für Molekulare Biowissenschaften hat einen zentralen Mechanismus identifiziert, über den bestimmte Krebszellen Resistenzen gegen Chemotherapeutika entwickeln. Die in Cell Reports veröffentlichte Studie könnte die Grundlage für neue Therapieansätze bei schwer behandelbaren Tumorerkrankungen bilden.

| FÖRDERUNG & PROJEKTE

DFG bewilligt 2,8 Mio. Euro für Projekt zur zellulären Genexpression

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert ein neues Verbundprojekt des Instituts für Molekulare Biowissenschaften mit 2,8 Mio. Euro über vier Jahre. Im Fokus stehen epigenetische Regulationsmechanismen, die unter Stressbedingungen die Genaktivität in menschlichen Zellen steuern.