Kupfer-goldene Quantencomputer-Hardware mit Spiralspulen und gewundenen Leitungen, warme Beleuchtung.
Das Institut für Quantenphysik und Astrophysik erforscht die fundamentalen Bausteine und Gesetze des Universums – von subatomaren Quantenphänomenen bis hin zu kosmischen Strukturen. An den Standorten Köln und Bonn arbeiten über 120 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Projekten rund um Quantencomputing, Teilchenphysik und die Entstehung von Galaxien. Das Institut betreibt eigene Beschleuniger- und Spektrometeranlagen und ist in mehrere internationale Verbundprojekte eingebunden.
Nachrichten aus dem Institut
| FORSCHUNG & INNOVATION
Quantencomputing-Labor am Standort Bonn feierlich eröffnet
Das Institut für Quantenphysik und Astrophysik hat am Standort Bonn ein neues Quantencomputing-Labor in Betrieb genommen. Auf 400 m² stehen modernste kryogene Systeme und supraleitende Qubits zur Verfügung – ein Meilenstein für die Grundlagenforschung in Deutschland.
| FORSCHUNGSERGEBNISSE
Radioteleskop-Messung bestätigt neue kosmologische Strukturdaten
Forschende des Instituts für Quantenphysik und Astrophysik haben mithilfe eines internationalen Radioteleskop-Netzwerks neue Daten zur großräumigen Struktur des Universums gewonnen. Die Ergebnisse liefern wichtige Hinweise auf die Entstehung von Galaxienhaufen in der Frühphase des Kosmos.
| FORSCHUNGSERGEBNISSE
Teilchenphysik-Experiment am Standort Köln liefert unerwartete Messergebnisse
Ein Experiment am Spektrometer-Labor des Instituts für Quantenphysik und Astrophysik hat Messwerte geliefert, die bestehende Modelle der Teilchenphysik infrage stellen. Die Ergebnisse wurden zur Peer-Review bei Physical Review Letters eingereicht und stoßen in der Fachcommunity auf großes Interesse.
| PUBLIKATIONEN
Quantenphysik-Team veröffentlicht Ergebnisse zu verschränkten Photonenpaaren in Nature Physics
Forschende des Instituts für Quantenphysik und Astrophysik haben in Nature Physics eine Studie veröffentlicht, die erstmals die kohärente Manipulation verschränkter Photonenpaare über eine Distanz von 50 Kilometern in Glasfasernetzwerken demonstriert. Die Ergebnisse sind ein wichtiger Schritt in Richtung Quantenkommunikation.